WERKSTATT-ARCHIV

  • 2018

  • 13. – 15. Juli 2018

    Semriach, Steiermark

    Themen: Zeitloser Augenblick, Jahreszeiten, Zeitgötter: Aion, Chronos, Kairos; Pan, Shiva Nataraja, Zeit, Zeitalter, Zeitzyklen, Magischer Kreis, Chronobiologie, Lebens-Ur-Rhythmus, Zukunft und Vergangenheit, Zeit als Kreis, Traumzeit, Traumwelt.

    Dokumentation »

  • 2017

  • 14. Juli – 16. Juli 2017

    Semriach, Steiermark

    Themen: Metamorphose / Gestaltwandel – Von der Introspektion zur Dichotomie der Naturen – Seifenblasenmeditation –
    Ich bin Vieles – Alchemie – Die Verwandlungen in den Metamorphosen des Ovid – Schamanentransformation.

    Dokumentation »

  • 2016

  • 15. Juli – 17. Juli 2016

    Semriach, Steiermark

    Themen: Alles ist wundervoll, Keim und Kosmos –  Die Stille sehen, ins Licht gehen –  Wundersame Welt der Lichtbilder – Weltmusik, Sphärenharmonie – Reise in die innere Insel – Die Antwort des Schamanen – Der Nullpunkt des Universums, von Makro zu Mikro – Klang der Pflanzenseele

    Dokumentation »

  • 2015

  • 17. Juli – 19. Juli 2015

    Semriach, Steiermark

    Themen:
    Schwarz-weiß – Laterales Denken – Ophelias Schattentheater – Schamanische Ausdrucksessenzen und Formgebungen als Transfer – Vergebung – Alphabete und Buchstaben – Bikamerale Sinneswahrnehmung – Sein – Weiß

    Dokumentation »

  • 2014

  • 11. Juli – 13. Juli 2014

    Semriach, Steiermark

    Themen:
    Tor zur Anderswelt – Sensibilisierung durch Trommelschwingungen – Schutzräume und Yantras – Kosmische Symbole – Rassel-Ritual in der Natur – Der chinesische Drache – Intersein und Interwelt

    Dokumentation »

  • 2013

  • 12. Juli – 14. Juli 2013

    Semriach, Steiermark

    Themen:

    Ich bin im Bild – Schamanischer Kunstgenuss – Mandala als Spiegel des Ich – Körper fließen – Runen und ihre Magie – Herzlachen & Bewusstsein

    Dokumentation »

  • 2012

  • 13. Juli – 15. Juli 2012

    Semriach, Steiermark

    Themen:

    Wahrnehmung der Kraft – Chiron – Klangerfahrungen – Schwingungsfelder – Motherdrum – Macht der Hieroglyphen – Zauber des Wortes:Ich und Du – Paradies

    Dokumentation »

  • 2011

  • 08. Juli – 10. Juli 2011

    Semriach, Steiermark

    Themen:

    Farbendivination – Schamanismus im Alltag – Der Goldene Schnitt – Die Zahl Sieben – Touch for Spirits – Die Regenbogenschlange – Die Goldene Spirale

    Dokumentation »

  • 2010

  • 23. Juli – 25. Juli 2010

    Semriach, Steiermark

    Themen

    Der Phôlarchos und die Inkubation, die Reise des Parmenides – Todesangst – Poetische Divination – Seelenschloss – Willensfreiheit und Buridans Esel – Erdschwingungen – Körperschmuck – Weltenbaum

    Dokumentation »

  • 2009

  • 31. Juli – 02. August 2009

    Stattegg, Steiermark

    Themen

    Felicitas Goodman –  Seelenklang –  Übergänge und Geschlechtswandel –  Bewegung durch die Kraft der Geister –  Jakobsleiter –  Elementale und neue Synapsen –  Phönix und Palingenesie –  Steinhart und meilenweit, wo der Schuh drückt

    Dokumentation »

  • 2008

  • 01. August – 03. August 2008

    Semriach, Steiermark

    Themen
    Baumbefragung –  Doppelgänger, der Golem –  Energiearbeit –  Fadenspiele – Kampf der Geister –  Ouroboros –  Teufel als magischer Lehrer –  Träumen

    Dokumentation »

  • 2007

  • 27. Juli – 29. Juli 2007

    Gamlitz, Steiermark

    Themen
    Rituelle Inszenierung –  Schamanisches Theater –  Schamanismus und Mitgefühl –  Träume –  Shiva Nataraja, der kosmische Tanz – Spiegelneuronen

    Dokumentation »

  • 2006

  • 11. August – 13. August 2006

    Stattegg, Steiermark

    Themen
    Arbeit mit Tieren –  Pflanzenkonzert – Psychopompos – ritual sensing, Schamanisches Theater – Schamanismus bei Kindern

    Dokumentation »

15. Juli – 17. Juli 2016

ERLEBNISBERICHTE


Ins Universum

Ich war wie eine Feder, eine schöne blaue Feder. Ich war so leicht. Es geht mir ein Vers im Kopf herum. Da geht es um die “Leichtigkeit des Herzens”. Genauso habe ich es gefühlt. Ich war über der Erde und ich habe alle Leute von mir gesehen. Gutes gewünscht habe ich. Es war wunderschön leicht. Ich war nicht immer im Universum. Ich war auch über der Erde. Zwischendurch habe ich Vögel gesehen. Die waren in ihren Nestern und haben zum Walzertakt ihre Köpfe herausgehoben und sind dann wieder verschwunden.

——–

Ich bin in ein blaues Universum gekommen. Da bin ich zum ersten Mal auf einer Reise Elfen begegnet. Ich bin mit ihnen geschwebt. Es war so blau wie im Meer. Es war sehr beruhigend. Es waren gold-gelbliche Farben um uns herum. Weit unterhalb waren die unterschiedlichsten Blau-Schattierungen. Wir sind gemeinsam geschwebt in dieser goldenen-gelben Umgebung. Ich habe mich gelöst von manchen Dingen, die mich wahrscheinlich belastet haben. Welche, weiß ich noch nicht. Ich bin erleichtert.

Licht spüren

Am Anfang habe ich das Licht zwischen den Fingern gespürt. Zeitweise habe ich so eine Kugel gespürt, die wir gehalten haben. Am Anfang habe ich mich ziemlich lange in einer Lichtkugel gespürt. Ich stehe in einer Lichtkugel als schwarzes Männchen. Und dann habe ich mich selbst entzündet, zu brennen begonnen wie eine Kerze, wie eine Flamme. Es war kein Schmerz. Ich habe gebrannt. Es hat ziemlich lange angedauert. Es war gar nicht so leicht, aus diesem Zustand wieder heraus zu kommen. Es war nicht negativ, eigentlich extrem positiv. Es war so fundamental. Wie wir aufgehört haben, bin ich von dem wieder los.

Lichterhöhle

Bin in der Höhle drinnen gewesen. sie war sehr hoch. Ich bin durch einen hohen Gang weitergegangen. bin dann in eine große Grotte gekommen, wo ein See drinnen war. Er war so wunderschön leuchtend. Ich bin dann hingegangen und habe Wasser herausgeschöpft. Es war aber ein ganz simples Wasser. Es hat nur von der Decke so gespiegelt. Das war enorm. Dann bin ich um den See herum und habe das genossen. Dann habe ich auf einmal so wahnsinnig viele Stimmen gehört, als wären viele Leute da. Ich habe zwar keinen einzigen gesehen, das hat mich aber irgendwie gestört. Ich bin zurückgegangen, aus der Höhle hinaus, und das war dann das Schönste. Ich bin vor der Höhle in der Sonne gestanden, vor mir war der Dschungel, grün, Licht, Sonne. Ich bin dann als großer Vogel weggeflogen. Erst im Laufe des Fliegens habe ich bemerkt, dass ich ein Kranich bin. Ich bin dann über den Dschungel geflogen und habe mir gedacht: “Gott sei Dank ist der Himmel über mir”.

Musik des Universums

Ich bin geschwebt über der Welt. Ein Engelschor hat aus vollen Leibeskräften gesungen, aber es war nichts zu hören. Ich war selbst der Himmelschor. Ich bin selbst zum großen Ohr geworden. Ich war wie ein Blatt im Wind, ganz leicht wie Luft. Ich war Flugzeug und zugleich Ohr. Vorher noch am höchsten Berg der Welt. Auf seiner Spitze bin ich als Ohr gelegen. Das war eine tolle Erfahrung. Ich bin als Leichtflugzeug in die Erde eingetaucht, aber noch immer geflogen. Im Erdmittelpunkt war ich wieder Ohr. Dort habe ich gebrannt, dann bin ich zusammengesetzt worden und Mensch geworden.

——

Ich habe meinen Körper nicht wahrgenommen, sondern nur die Essenz von mir. Noch habe ich meinen Körper transparent gefühlt. Interessanter Weise ist Musik in mich hinein geflossen, über das dritte Auge, und hat sich in mir ergossen. Dann hat sich bei mir der Brustraum geöffnet, Brust und Kopf waren wie ein Tor, das aufgegangen ist. Von oben war ein runder Klangkrug so wie diese irdenen Krüge, aber er war aus Klang und Licht. Da ist die Musik aus mir heraus- und durch mich durchgeflossen. Ich wiege mich selber in diesem Klang. In diesem Wiegen war auch wieder das Zurückgehen. Und dann ist von weitem eine Hand da gewesen, die hat leuchtende goldene Konturen gehabt, so nach dem Motto: “Geh wieder zurück, ich bin da”. Es war keine Schwermut und keine Wehmut beim Zurückgehen, aber es war eine Tiefe drin. Es hat sich entfernt, aber in mir ist etwas drinnen geblieben.

—–

Eigenartig, ich hatte die Augen geschlossen auf der Reise durchs All, von der Musik getragen. Gleichzeitig habe ich feine Töne von umliegenden Planeten und Sternen gehört. Ich bin auf einen Lichtkegel so wie ein Theater zugesteuert, mit einer Person drinnen. Ich erkannte, dass ich das bin. Unterwegs habe ich schemenhafte Gesichter gesehen, die aber nicht negativ waren. Ich habe den Lichtkegel erreicht. Von der Musik getragen musste ich das All auspendeln. Ich bin von Stern zu Stern getaumelt, feine Töne hörend, um ganz ohne Stress in der Wirklichkeit zu landen.

Seelengarten

Ich war auf einer großen Lichtung mit Wald rundherum, schön beschienen, ein Bacherl zum Bewässern. Es war eine Blumenwiese der Liebe, ganz viele bunte Blumen. Ich habe ein paar Impulse bekommen. Ein paar Pflanzen, die ich eingepflanzt habe, teilweise als Samen, mit einem Wort dabei, wie es sein soll. Andere Worte auch, die sogleich eine Pflanze ergeben haben, so vier, fünf Pflanzen. Mitgebracht habe ich eine Fleisch fressende, aber auch aufgehende Pflanze, die Pflanze der Befreiung.